Diesen Montag, dem 25.08.2014 ab 16:00 Uhr, werden sowohl die Rassist*innen der NPD als auch der AfD versuchen, in Vorbereitung auf die Wahl am 31.08., ihre menschenverachtende Hetze unter die Leute zu bringen. Im Zuge ihres Wahlkampfes haben beide Parteien, zur gleichen Zeit, Kundgebungen angemeldet.
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Aufruf: Demo am 31.08. in Dresden
Am 31.08. wird in Sachsen gewählt. Die Prognosen lesen sich übel: klare Mehrheit für die CDU, die AfD erstmals in einem Landesparlament, die NPD keineswegs sicher draußen. Sollten die Vorhersagen eintreffen, gibt es Gründe genug unseren Unmut in einer antifaschistischen und antirassistischen Demonstration auf die Straße zu tragen. Treffpunkt ist ab 17 Uhr am Albertplatz in Dresden. Kommt zahlreich!
Solidarität sollte mehr als eine hohle Phrase sein.
Offener Brief der Kampagne „Sachsens Demokratie“ an die (Dresdner) Linke
Wenn Ermittlungsbehörden nach § 129 StGB (kriminelle Vereinigung) ermitteln, verfolgen sie damit verschiedene Ziele.
Zum einen wollen sie eine Szene durchleuchten und möglichst viele Informationen über ihr Funktionieren sammeln, also den Aufbau sozialer Netzwerke und Strukturen, die Aktionen organisieren. Dabei suchen sie sich einzelne Personen heraus, um diese exemplarisch für die Szene zu kriminalisieren und öffentlich als gewaltbereite Extremist_innen darzustellen. Ihre politischen und emanzipatorischen Ideen werden somit gegenüber dem Rest der Gesellschaft als gefährlich dargestellt.
Die Beschuldigten, unter denen dann ggf noch sogenannte Anführer_innen konstruiert werden, sollen dabei mit Hilfe eines enormen Repressionsapparates politisch und sozial isoliert sowie eingeschüchtert und unter Druck gesetzt werden. Diese repressive Strategie des Staates, gegen unliebsame Kritiker_innen vorzugehen, ist allumfassend in der Auswirkung und belastet Menschen stark. Solidarität sollte mehr als eine hohle Phrase sein. weiterlesen
+++ Save the Date +++ 20.09.2014 in Hoyerswerda +++
#Update 12.09.2013: Eine zentrale Aktion am 20.09.2014 in Hoyerswerda entfällt, somit wird es auch kein Zugtreffpunkt geben.
„Liebe Freund*innen und Antifaschist*innen,
auch in diesem Jahr erinnern wir wieder an die Ereignisse von Hoyerswerda 1991 und an die Situation der Betroffenen während und nach dem rassistischen Pogrom in der sächsischen Kleinstadt, als Mobs von mehreren hunderten Deutschen tagelang VertragsarbeiterInnen und Asylsuchenden attackierten. Am Ende mussten die Nicht-Deutschen die Stadt verlassen, es folgte eine Welle der rassistischen Gewalt in ganz Deutschland. +++ Save the Date +++ 20.09.2014 in Hoyerswerda +++ weiterlesen
Mit Hass für den Frieden?
Nachdem in letzter Zeit in mehreren Städten so genannte „Demonstrationen für Frieden in Gaza“ stattfanden, wird ebenfalls in Dresden zu einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Krieg in Palestine(Gaza)!“ [sic!] aufgerufen. Mobilisiert wird, wie bei ähnlichen Veranstaltungen üblich, über „Facebook“. Dort finden sich neben „Fuck Israel“- und „Free Palestine“- Kommentaren vor allem Videos, Bilder und Karikaturen, die die vermeintlich von Israel ausgehende Gewalt und den Hass gegenüber nicht- jüdischen Menschen veranschaulichen soll. Schnell zeigt sich, dass wenig bis kein Interesse am Frieden vorhanden ist. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Kampf gegen Israel, der lediglich als Fassade für den Judenhass nicht weniger Teilnehmer_innen dient. Mit Hass für den Frieden? weiterlesen
Aufruf zur antifaschistischen Prozessbeobachtung!
Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/117231
Am 19. Februar 2011 verhinderten rund 21.000 AntifaschistInnen zum zweiten Mal in Folge den zuvor größten, regelmäßigen Naziaufmarsch Europas in Dresden. Die samstägliche „Trauerdemo“ der Faschisten ist inzwischen Geschichte. Aufruf zur antifaschistischen Prozessbeobachtung! weiterlesen
