Offenes Vorbereitungstreffen für das Protestcamp in Bamberg

by  critique’n’act

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Liebe Freund*innen und Genoss*innen,

vom 4.-7.8. findet in Bamberg das „Solidarity4All“ Protestcamp statt. Bis dahin ist nicht mehr viel Zeit und deshalb laden wir alle Interessierten zum offenen Vorbereitungstreffen am 1.8. 19 Uhr ins AZ Conni ein. Zusammen wollen wir über Anreise, Programm und mögliche Aufgaben sprechen.

Wir freuen uns auf euch!

Solidarische Grüße
critique’n’act

Am 25. Juni, gemeinsame Zuganreise nach Freital!

Wie ihr eventuell schon mitbekommen habt, soll es am kommenden Samstag, den 25. Juni, eine erneute rassistische Demonstration in Freital geben. Der perfide Grund für diese Veranstaltung ist der erste “Jahrestag” der rassistischen Mobilisierungen in Freital, welche Hass sähten und in Gewalt mündeten.
Die Veranstalter*innen werben mit Gästen aus dem gewaltbereiten und organisierten (Neo-)Nazimillieu. So werden die (Neo)-Nazis Alexander Kurth (Die Rechte, ex NPD) und David Köckert (Thügida, ex AfD, NPD und “Blood & Honour”) angekündigt – welches Klientel diese im Schlepptau haben könnten zeigten sie am 12. Dezember 2015, als diese in der Leipziger Südvorstadt aufmarschierten (Link).

Wir wollen am Samstag, den 25. Juni, die Gegenproteste in Freital supporten und hoffen auf eure Unterstützung! Die Gegenveranstaltung startet 17:00 Uhr am ehemaligen “Hotel Leonardo”.

Treffpunkt Hauptbahnhof: 15:45 Uhr, Gleis 13.
Abfahrt Hauptbahnhof: 16:07 Uhr

Treffpunkt Bahnhof Neustadt: 15:15 Uhr, Platz an der Hansastraße.
Abfahrt Bahnhof Neustadt: 15:32 Uhr, Gleis 2.

Antifamobilisierung nach Laubegast am 08.06.2016

afa-logoFür den 08.06.2016 um 19:00Uhr mobilisiert die rassistische Facebook-Organisation “Laubegaster Wellenlänge” zu einer Demonstration in Dresden-Laubegast, in direkter Nähe zu der frisch bezogenen Flüchtlingsunterkunft. Schon Monate vorher organisierten selbsternannte besorgte Bürger*innen und Neonazis Demonstrationen vor dem ehemaligen Hotel Prinz Eugen und betrieben tagtäglich übelste Hetze gegen die Unterkunft und deren zukünftige Bewohner*innen. Nun eine Woche nach Bezug der Unterkunft wollen die Rassist*innen aufmarschieren. Gründe gibt es genug am 08.06.16 nach Laubegast zu fahren. Wir wollen gemeinsam mit euch gegen die Nazis und Rassist*innen im Dresdner Hinterland protestieren. Wir wollen uns mit allen couragierten Menschen solidarisch mit den Bewohner*innen der Flüchtlingsunterkunft erklären.

Bisher gibt es noch keine Anmeldung für ein antifaschistischen Gegenprotest, dies sollte uns allerdings nicht daran hindern gegen Nazis und Rassist*innen zu demonstrieren. Deswegen: Auf nach Laubegast! Treffpunkt Mittwoch 08.06.2016 17:30Uhr Palaisplatz.
Die Mobilisierung ist sehr kurzfristig, deswegen sagt allen Bescheid, teilt den Aufruf und kommt zahlreich zum Treffpunkt!!!

Bringt Transparente, Regenschirme, Schilder, Fahnen usw. mit.

Pogrome verhindern! Refugees Welcome!

+++Mobi nach Laubegast am 01.Juni+++

Fahrt nicht allein nach Laubegast, kommt zu den Treffpunkten! Wann, wie und wo ihr persönlich anreist, hat nichts in sozialen Medien zu suchen!

Am Mittwoch, den 1. Juni soll die Geflüchtetenunterkunft in Dresden-Laubegast bezogen werden. Wie die Vergangenheit mehrfach gezeigt hat, kann es im Zeitraum des Bezuges, und darüber hinaus, zu unschönen Szenen im Umfeld der Unterkunft kommen – Freital, Einsiedel, Clausnitz und Heidenau sollten allen noch im Bewusstsein sein. Es ist zu befürchten, dass es auch in Laubegast zu solchen oder ähnlichen Angriffen kommt.
Laubegast ist der Lebensmittelpunkt nicht weniger organisiserter (Neo-)Nazis und anderer gewaltaffiner “Schlechtmenschen” und hat mehrfach aufgezeigt, dass die Hemmschwelle zur Zusammenarbeit mit organisierten (Neo-)Nazis gefallen ist. So fungierte der NPD-Politiker Despang als Demoanmelder in Laubegast und die „Freie Kameradschaft Dresden“ bildete die Spitze diverser Fackelmärsche vor Ort.
Wir wollen am 1. Juni verhindern, dass die ankommenden Menschen unter Angst ihre Unterkunft beziehen müssen!
Wir wollen den Hasserfüllten entschlossen den Raum nehmen.

Mischt Euch ein!

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise ist um 14 Uhr am Palaisplatz und für alle, die das zeitlich nicht schaffen, noch einmal um 18 Uhr am Palaisplatz.
Wir haben uns im Vorfeld Gedanken zur sicheren An- und Abreise gemacht und bitten Euch, nicht alleine nach Laubegast zu fahren.

Ab 15 Uhr ist eine Kundgebung vor Ort (Kronstädter Platz) angezeigt, die bis 20 Uhr aufrecht erhalten werden soll. In diesem Zeitraum ist auch mit dem Bezug der Unterkunft zu rechnen.

Bitte fahrt nicht allein nach Laubegast, kommt zu den Treffpunkten! Wann, wie und wo ihr persönlich anreist, hat nichts in sozialen Medien zu suchen!

PM: “Ferries not Frontex” Aktion auf Fähre Johannstadt

antifrontex2Ahoi – Ferries not Frontex!

Am heutigen Samstag, den 21. Mai,  kaperte die Undogmatische Radikale Antifa Dresden (URA) im Rahmen der diesjährigen Anti-Frontex-Days die Elbfähre zwischen der Dresdener Johannstadt und der Neustadt um auf die europäische Abschottungspolitik aufmerksam zu machen. Continue reading PM: “Ferries not Frontex” Aktion auf Fähre Johannstadt

Der rechte Rand ist nicht genug: Gegen jeden Nationalismus!

Reche-Rand-ist-nicht-Genug-Teaser-Banner-750x42018./19. Juni: II. NIKA-Konferenz in Frankfurt
24.-26. Juni: Die Festung Europa angreifen! Dezentrale Aktionstage gegen die Akteur*innen der Abschottung

Good news

Die guten Nachrichten zuerst. Nach der ersten Aktionskonferenz im Januar in Frankfurt ging es direkt los: Den Auftakt der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ (NIKA) bildete ein Aktionswochenende, an dem sich bundesweit zahlreiche Gruppen sowohl mit Aktionen aus dem klassischen Antifarepertoire als auch mit kreativen Aktionen beteiligten. Sie fanden medial – gemessen an ihrem Aufwand – viel Beachtung. Bundesweit sind AfD-Büros zugeschraubt, -geklebt, verbarrikadiert und abgesperrt worden, vor die Bundezentrale in Berlin wurde als Rücksendung der Schutt von einer abgebrannten, für Geflüchtete vorgesehenen Halle gekippt, inklusive Annahmebstätigung. Continue reading Der rechte Rand ist nicht genug: Gegen jeden Nationalismus!