Schlagwort-Archive: Dresden

+++Mobi nach Laubegast am 01.Juni+++

Fahrt nicht allein nach Laubegast, kommt zu den Treffpunkten! Wann, wie und wo ihr persönlich anreist, hat nichts in sozialen Medien zu suchen!

Am Mittwoch, den 1. Juni soll die Geflüchtetenunterkunft in Dresden-Laubegast bezogen werden. Wie die Vergangenheit mehrfach gezeigt hat, kann es im Zeitraum des Bezuges, und darüber hinaus, zu unschönen Szenen im Umfeld der Unterkunft kommen – Freital, Einsiedel, Clausnitz und Heidenau sollten allen noch im Bewusstsein sein. Es ist zu befürchten, dass es auch in Laubegast zu solchen oder ähnlichen Angriffen kommt.
Laubegast ist der Lebensmittelpunkt nicht weniger organisiserter (Neo-)Nazis und anderer gewaltaffiner „Schlechtmenschen“ und hat mehrfach aufgezeigt, dass die Hemmschwelle zur Zusammenarbeit mit organisierten (Neo-)Nazis gefallen ist. So fungierte der NPD-Politiker Despang als Demoanmelder in Laubegast und die „Freie Kameradschaft Dresden“ bildete die Spitze diverser Fackelmärsche vor Ort.
Wir wollen am 1. Juni verhindern, dass die ankommenden Menschen unter Angst ihre Unterkunft beziehen müssen!
Wir wollen den Hasserfüllten entschlossen den Raum nehmen.

Mischt Euch ein!

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise ist um 14 Uhr am Palaisplatz und für alle, die das zeitlich nicht schaffen, noch einmal um 18 Uhr am Palaisplatz.
Wir haben uns im Vorfeld Gedanken zur sicheren An- und Abreise gemacht und bitten Euch, nicht alleine nach Laubegast zu fahren.

Ab 15 Uhr ist eine Kundgebung vor Ort (Kronstädter Platz) angezeigt, die bis 20 Uhr aufrecht erhalten werden soll. In diesem Zeitraum ist auch mit dem Bezug der Unterkunft zu rechnen.

Bitte fahrt nicht allein nach Laubegast, kommt zu den Treffpunkten! Wann, wie und wo ihr persönlich anreist, hat nichts in sozialen Medien zu suchen!

PM: „Ferries not Frontex“ Aktion auf Fähre Johannstadt

antifrontex2Ahoi – Ferries not Frontex!

Am heutigen Samstag, den 21. Mai,  kaperte die Undogmatische Radikale Antifa Dresden (URA) im Rahmen der diesjährigen Anti-Frontex-Days die Elbfähre zwischen der Dresdener Johannstadt und der Neustadt um auf die europäische Abschottungspolitik aufmerksam zu machen. PM: „Ferries not Frontex“ Aktion auf Fähre Johannstadt weiterlesen

Der rechte Rand ist nicht genug: Gegen jeden Nationalismus!

Reche-Rand-ist-nicht-Genug-Teaser-Banner-750x42018./19. Juni: II. NIKA-Konferenz in Frankfurt
24.-26. Juni: Die Festung Europa angreifen! Dezentrale Aktionstage gegen die Akteur*innen der Abschottung

Good news

Die guten Nachrichten zuerst. Nach der ersten Aktionskonferenz im Januar in Frankfurt ging es direkt los: Den Auftakt der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ (NIKA) bildete ein Aktionswochenende, an dem sich bundesweit zahlreiche Gruppen sowohl mit Aktionen aus dem klassischen Antifarepertoire als auch mit kreativen Aktionen beteiligten. Sie fanden medial – gemessen an ihrem Aufwand – viel Beachtung. Bundesweit sind AfD-Büros zugeschraubt, -geklebt, verbarrikadiert und abgesperrt worden, vor die Bundezentrale in Berlin wurde als Rücksendung der Schutt von einer abgebrannten, für Geflüchtete vorgesehenen Halle gekippt, inklusive Annahmebstätigung. Der rechte Rand ist nicht genug: Gegen jeden Nationalismus! weiterlesen

Sponti gegen Abschottungspolitik

spontidd22aprilAm Freitag versammelten sich ca. 70 Menschen, um an den Tod von 500 Menschen im Mittelmeer vergangene Woche zu erinnern, und um ihre Wut auf die menschenverachtende Abschottungspolitik Europas auszudrücken (addn.me-Artikel). Wir haben auf der Spontandemonstration folgenden Flyer verteilt.

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Ein paar Gedanken zur Strategiekonferenz von Dresden Nazifrei

Zunächst einmal möchten wir sagen, dass wir es für Richtig und Wichtig halten, sich gemeinsam grundsätzliche Gedanken darüber zu machen, wie es in Dresden mit dem Gegenprotest zu Pegida weitergehen soll. Es ist unübersehbar, dass es im letzten Jahr an einer längerfristigen und wirkungsvollen Strategie gefehlt hat und immer noch fehlt. Dass diese Strategie an einem Wochenende entwickelt werden kann, hat wohl auch niemand erwartet. Der stattgefundene Austausch und die Vernetzung, sowie gemeinsam erarbeitete Analysen können aber ein Anfang einer notwendigen Strategiedebatte sein, auch wenn wir manche dieser, oft nicht neuen Analysen, nicht teilen. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass Dresden Nazifrei laut einem ersten Fazit seine Arbeit stärker auf gesellschaftliche Ursachen, die Pegida ermöglichen, fokussieren will[1]. Da wir jedoch grundlegend Kritik an der Ausrichtung der Strategie, die während der Konferenz gefunden werden sollte, haben, als auch Aussagen als Ergebnisse von Workshops getätigt wurden, die wir auf keinen Fall so stehen lassen können, haben wir diesen kurzen Text formuliert, der als konstruktiver Beitrag zu dieser Debatte verstanden werden soll.
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Sponti: Enough is Enough – Solidarität über die Szene hinaus

Sponti1Am Donnerstag, den 14.01.2016, fand eine lautstarke Spontandemonstration in Dresden statt. Gründe dafür gibt es mehr als genug: die restriktive Abschottungspolitik an den Grenzen Europas, die aktuellen Verschärfungen der Asylgesetzgebung und die Debatte um eine noch weiterführende Verschärfung dieser und der in Sachsen alltägliche offene rechte Straßenterror. Sponti: Enough is Enough – Solidarität über die Szene hinaus weiterlesen